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Thomas Scheuer

Wo bitte darf ich mich beschweren?

Wenn ich mir die Statistik dieses Blogs ansehe, ist unschwer zu erkennen, dass viele Besucher über Googletreffer zu Stichwörtern wie “fleurop beschwerde”, “deutsche bahn beschwerde” oder “telekom beschwerde” kommen. Schade, dass dieser erst seit zwei Monaten tätige Weblog schon so hoch bei Google gelistet ist - was diese Suchbegriffe betrifft.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht und analysiert, wie offen die diversen Unternehmen mit Beschwerden umgehen. Denn erwiesen ist, dass ein zufrieden gestellter Beschwerdeführer wesentlich loyaler als ein “normaler” Kunde ist. Denn die meisten beschweren sich nicht und kehren dem Dienstleister den Rücken. Und was soll ich sagen? Kein großer Dienstleister hat auf seiner Website präsent einen Bereich, wo Beschwerden abgegeben werden können. Das finde ich schwach. Aber es gibt Lichtblicke! Fündig geworden bin ich bei der Akademie für Steuerrecht (zugegeben, mein Kunde), ClickandBuy und MATERNA.

Nein, das heißt nicht dass bei diesen Dienstleistern besonders viel schief läuft, sondern vielmehr, dass ihnen Kundenzufriedenheit tatsächlich sehr am Herzen liegt und sie es ihren Kunden einfach machen möchten sich zu beschweren. Denn daraus entwickeln sich dann loyale Kunden. Und die kann jedes Unternehmen brauchen.

15. Mai 2007 (Thomas Scheuer), Kategorien: Allgemein, Dienstleistungsprozesse,

2 Kommentare auf 'Wo bitte darf ich mich beschweren?'

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  1. Thomas Scheuer (15. Mai 2007, 20:43 Uhr) schrieb:

    Nachtrag: Ok, bei der Bahn habe ich jetzt doch noch etwas gefunden. Unter “Kontakt” dann ganz unten: Telefonische Beschwerdeannahme unter einer 01805-Nummer (14 Cent/Minute): http://www.bahn.de/p/view/home/kontakt/kontakt.shtml. Aber leider nichts per E-Mail oder Formular …

  2. Monika Meurer (18. Mai 2007, 15:14 Uhr) schrieb:

    Clickandbuy-Beschwerden kosten auch 14Ct pro Minute. Warum eigentlich muss ich als enttäuschter Kunde auch noch für meine Beschwerde bezahlen???


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